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Dampfen in Corona-Zeiten

19.06.2020 16:25

Die Corona-Krise hat uns alle massiv auf Trab gehalten. Manche ganz konkret gesundheitlich, weil sie selber oder Bekannte von COVID-19 betroffen waren, sie zur Risikogruppe gehören oder weil ihnen die Ausgangsbeschränkungen psychisch zu schaffen gemacht haben. Daneben ergaben sich durch den Lockdown bei vielen natürlich auch enorme und anhaltende finanzielle Schwierigkeiten. Die Dampfer-Branche ist davon, wie etliche andere Wirtschaftszweige auch, leider besonders stark betroffen.

Gesundheitsorganisation empfiehlt

Gleich drei Krisen sind zu bewältigen

In der Dampfer-Welt fing die wirtschaftliche Problematik dabei jedoch schon wesentlich früher an, lange bevor Europa überhaupt dezidiert von der Corona-Krise betroffen wurde. Bereits im Sommer und Herbst 2019 wurde die E-Zigaretten-Branche durch die tendenziösen Berichterstattungen über Lungenerkrankungen in den USA, die fälschlicherweise auf den E-Zigarettenkonsum zurückgeführt wurden, stark erschüttert. Darauf folgten weitere falsche und diffamierende Artikel in vielen großen Zeitungen, die, meist sicher ohne dies selber zu wissen, häufig die Handschrift von Lobbyinteressen jener Pharmafirmen trugen, die klassische Nikotinersatzprodukte (wie z.B. Nikotinkaugummis oder -pflaster) herstellen und sich von der E-Zigaretten-Branche schlicht bedroht fühlen. Aber natürlich gab es auch Gegenwind, verschiedene Vereine und Initiativen engagierten sich gegen die falsche Berichterstattung und konnten auch einige Erfolge erzielen.  

Ab Februar 2020 kam es dann aber bereits zu große Lieferschwierigkeiten von E-Zigaretten-Produkten, da viele chinesische Fabriken aufgrund des SARS-CoV-2-Virus bereits im Januar schließen mussten. Ein Desaster für den Dampfer-Markt, da China, gerade was die ganze E-Zigaretten-Technik anbelangt, mit bald 90-Prozentigem-Anteil an der E-Zigaretten-Hardware, der wichtigste und größte Exporteur für Dampfer-Produkte weltweit ist. Bereits diese nächste Krisensituation machte vielen Einzelhändlern noch mehr zu schaffen, insbesondere jenen kleineren Geschäften, die sich keinen größeren Vorratskauf leisten konnten, dementsprechend schnell leergekauft waren und bereits jetzt schließen mussten.

Als dann letztlich ab Mitte März 2020 der Lockdown folgte, musste die Dampfer-Branche bereits die dritte Krise in derart kurzer Zeit bewältigen. Die rechtlichen Regelungen waren sehr unklar und die große Mehrheit der Dampfer Shops mussten oder entschlossen sich dazu, für diese Zeit ihren Laden ganz zu schließen.  Nur einige blieben als reine Abholmärkte mit starken Hygienevorschriften weiterhin offen. Die ganze Situation führte natürlich zu weiteren erheblichen Umsatzeinbußen bei den Shop-Betreibern und wer ohnehin nicht viel Kapital auf der Seite hatte oder von den vorigen Krisen schon zu sehr gebeutelt war, musste leider endgültig zusperren.

Besser E-Zigarette als Tabakzigarette

Gerade in Corona-Zeiten ist Dampfen die viel bessere Alternative

Diese Umstände sind nicht nur für die Dampfer-Branche, die Groß- und Einzelhändler und vor allem die ganzen kleinen Dampfer Shops dramatisch. Gerade in Zeiten von Corona wäre ein flächendeckendes Angebot von E-Zigaretten wichtig, damit Raucher, die nicht mit anderen Methoden vom Rauchen ablassen können, den Umstieg auf die E-Zigarette als weitaus ungefährlichere Alternative langfristig und nachhaltig bewältigen können. Denn schon durch die falsche Berichterstattung, die Lieferschwierigkeiten und schließlich durch die derzeitige Corona-Krise, die den Zugang zu Dampfer-Produkten erheblich erschwert, sind die ganzen Erfolge, die durch die E-Zigarette hinsichtlich der Rauchentwöhnung bisher gewonnen wurden, stark gefährdet. Dabei hat vor kurzem sogar die renommierte englische Gesundheitsorganisation ASH (Action on Smoke and Health), ein Zusammenschluss verschiedener Interessensvertretungen, die sich um Aufklärungskampagnen gegen das Rauchen und größere Restriktionen gegen die Tabakindustrie bemühen, auf die Vorteile der E-Zigarette gegenüber dem Rauchen hingewiesen.

Dampfen ist für die Atemwege wesentlich besser als Rauchen

E-Zigaretten sind 95% weniger schädlich als Tabakzigaretten

Bereits im April veröffentlichte die ASH ein Infopaper, das sich mit dem Thema Coronavirus und Rauchen beschäftigte. Dabei hob sie hervor, dass gerade in Corona-Zeiten, Raucher weiterhin ermutigt werden sollten, zu versuchen, mit der E-Zigarette vom Rauchen wegzukommen, um sowohl ihre Gesundheit zu verbessern als auch, um die Gefahr zu verringern, an Lungeninfektionen zu erkranken. Und da das Dampfen für die Atemwege ca. 95 % weniger schädlich ist als Rauchen, sollten Dampfer, die die E-Zigarette benutzen oder benutzen wollen, um vom Rauchen wegzukommen, gerade jetzt nicht daran gehindert werden, weiter Dampfen zu können.

E-Zigaretten sind 95% weniger schädlich als Tabakzigaretten

Referenzen und weiterführende Links:

https://vd-eh.de/vdeh-warnt-vor-auswirkungen-durch-coronavirus-ausbruch

www.20min.ch/story/raucher-sollten-sofort-mit-dem-rauchen-aufhoeren-380120732016

www.tabakfreiergenuss.org/wichtige-gesundheitsorganisation-empfiehlt-ezigarette/

www.tabakfreiergenuss.org/wp-content/uploads/2020/04/smoking-and-coronavirus-cllr-briefing-final.pdf

https://ash.org.uk/wp-content/uploads/2019/04/E-Cigarettes-Briefing_PDF_v1.pdf


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