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Der irrationale Kampf der WHO gegen das Dampfen

26.10.2019 12:39

Im Anschluss an unseren letzten Blog-Beitrag widmen wir uns aus aktuellem Anlass auch heute wieder dem Thema E-Zigarette und Gesundheit. Denn leider hören die undifferenzierten und falschen Berichterstattungen über den Konsum von E-Zigaretten und verwandten Produkten nicht auf - was die ganze Branche erschüttert und die Konsumenten verunsichert. Zudem wurden vor kurzem Dokumente geleakt, die höchstwahrscheinlich den Plan der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenlegen, noch weitaus drastischer gegen E-Zigaretten vorgehen zu wollen. Daher wollen wir vom Dampfer Shop TastE-smoke an der Aufklärung mitarbeiten, damit sich unsere Kunden wieder ohne Verunsicherung dem Dampfgenuss hingeben können und wir dabei helfen, die Falschaussagen einzudämmen und uns gegen den irrationalen und unverhältnismäßigen Kampf gegen die E-Zigarette zur Wehr zu setzen.  

Die World Health Organization (WHO) und ihre Pläne

Im September 2019 wurden zwei Dokumente geleakt, denen zufolge die Weltgesundheitsorganisation plant, die Einschränkungen des Konsums von E-Zigaretten noch weitaus stärker zu reglementieren. Bereits bei der Mitgliederkonferenz 2018 wurde eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die immerhin 181 Mitgliedsstaaten der WHO aufgefordert wurden, mit härteren Regulierungen gegen den Konsum von E-Zigaretten vorzugehen. Für die kommende Mitgliederkonferenz 2020 gab es schließlich im September ein vorbereitendes Treffen der Abteilung für globale Tabakregulation. Zwei Papers, die bei diesem Treffen ausgearbeitet wurden, wurde schließlich geleakt. Vermutlich war die undichte Stelle ein WHO-Büro der östlichen Mittelmeerregion. In dem Dokument wurden diverse Empfehlungen konzipiert, die in einigen Teilen sogar eine noch stärkere Regulation von E-Zigaretten vorsehen, als es für Tabakprodukte der Fall ist.

Die konkreten Pläne gegen die E-Zigarette und verwandte Produkte

Die Empfehlungen an die Mitgliedstaaten sehen generell massive Einschränkungen zum Vertrieb, Handel und Konsum und gravierende Steuerhöhungen von E-Zigaretten und deren Produkten vor. Die wichtigsten Punkte sind Folgende:

Allgemeines Verbot: Grundlegend wird das generelle Verbot von E-Zigaretten nahegelegt. Wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, sollten zumindest die nachfolgenden Empfehlungen umgesetzt werden.

Gleichsetzung mit Tabakprodukten: Die gleichen Regulierungen, die Tabakprodukte betreffen, sollten auch auf E-Zigaretten angewandt werden. Dazugehören Warnhinweise wie bei Tabakwaren, die zumindest 50 % der Fläche der Produktverpackung einnehmen sollten und die Gleichstellung des Dampfverbots mit dem Rauchverbot, das weitgehend einen Großteil öffentlicher Gebäude wie Cafés, Arbeitsplätze, öffentliche Einrichtungen usw. betrifft.

Einschränkung von Verkauf und Handel: Der Versand und Online-Handel von E-Zigaretten und verwandten Produkten sollte (wie es in Österreich beispielsweise leider schon der Fall ist) unter ein generelles Verbot gestellt werden.

Besteuerung: E-Zigaretten sollen künftig sehr hoch besteuert werden. Die WHO schlägt vor das 75 % des Endpreises einer E-Zigarette Steuern sein sollen. Zudem soll die Steuer so hoch ausfallen, dass E-Zigaretten für Jugendliche nicht mehr erschwinglich sind.

Technische Regulierung: E-Zigaretten oder Akkuträger sollen in ihrer Leistung auf höchstens 25 Watt begrenzt werden.

Einschränkungen bei Liquids: Auch nikotinfreie Liquids sollen zukünftig durch Gesetze und Kontrollen stärker reguliert werden. Zudem sollen Liquids mit fruchtigen, süßen oder ähnlichen für Jugendliche attraktiven Aromen verboten werden.

Werbung und Design: Generell sollte jede Art von Werbung verboten werden, insbesondere Werbung, die impliziert, dass man es mit E-Zigaretten erfolgreich schaffen könnte, vom Rauchen wegzukommen. Auch Produkte, die in ihrer Verwendung oder ihrem Design an Zigaretten erinnern (wie z.B. Cig-a-likes) sollen verboten werden. Ebenfalls sollen jegliche Designelemente auf Verpackungen verboten werden, die Jugendliche attraktiv finden könnten.

Verschiedene wirtschaftliche Interessen

Die Hauptfinanzierung der WHO stammt aus den Spenden der Privatwirtschaft. Man schätzt das 75 % ihrer Einnahmen nicht mehr aus den regulären Mitgliedsbeiträgen der beteiligten Staaten kommen. Einer der großen Geldgeber ist dabei die Pharmaindustrie. Natürlich wissen wir nicht, was die eigentlichen Motivationen hinter diesen obskuren Regulierungsmaßnahmen sein könnten. Allerdings ist die effektive und umfassende Lobbyarbeit von Pharmafirmen, die klassische Nikotinersatzprodukte (wie z.B. Nikotinkaugummis oder -pflaster) herstellen, weitläufig bekannt und dass gerade diese Firmen sich von der E-Zigarette bedroht fühlen, ist kein Geheimnis. Auf der anderen Seite könnte das Komplettverbot von E-Zigaretten, dass erst vor gut einem Monat in Indien beschlossen wurde, gerade auch von der Tabakindustrie mitmotiviert gewesen sein, da Indiens Bevölkerung einen sehr hohen Anteil an Rauchern aufweist und der zweitgrößte Tabakproduzent der Welt ist.

Was tun?

Der größte Teil dieser Regulierungsvorschläge besteht aus Empfehlungen, die einfach nur darauf abzielen, den Vertrieb und Konsum von E-Zigaretten so stark wie möglich einzuschränken. Das Skandalöse daran ist, dass es die E-Zigarette erwiesenermaßen in den letzten zehn Jahren geschafft hat, Millionen von Menschen vom Rauchen abzubringen und somit Millionen von Menschen ein Leben mit weitaus weniger Gesundheitsrisiken führen können. Denn der Konsum von E-Zigaretten ist bis zu 95% unschädlicher und hat ein bis zu 99,5 % geringeres Krebsrisikopotential als das Rauchen von Zigaretten. Die E-Zigarette kann somit unzähligen Menschen das Leben erleichtern oder sogar retten. Daher ist es untragbar, dass gerade die Weltgesundheitsorganisation einen solchen Katalog von Vorschlägen ausgearbeitet hat. Aber das Urteil ist noch nicht gefallen. Die Empfehlungen sollen schließlich erst in der Mitgliederkonferenz der WHO im Jahr 2020 besprochen werden. Wenn wir es bis dahin schaffen, einen starken, wissenschaftlich fundierten und gut organisierten Widerstand gegen die von diversen wirtschaftlichen Interessenverbänden vollzogenen Regulierungswünsche zu führen, können wir vielleicht noch stärkere Einschränkungen oder zumindest die Umsetzung oben genannter Vorhaben aufhalten!  

Weiterführende Links:

www.prosieben.at/tv/galileo/videos/neue-studie-zeigt-dass-e-zigaretten-nicht-so-schaedlich-sind-wie-gedacht-clip

https://www.cancerresearchuk.org/about-us/cancer-news/press-release/2017-02-06-e-cigarettes-safer-than-smoking-says-long-term-study

https://www.bbc.com/news/health-36139618


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